Schädlinge im Hopfen

  • BIOLIT ULTRAFEIN plus als biologische Blattspritzung
  • SANDILIT medium lose zur Stärkung von Wurzel und Boden

Peronospora

Peronospora überwintert in den unterirdischen Pflanzenteilen und dringt im Frühjahr über den Saftstrom in die jungen Sprosse ein. Erkrankte Bodentriebe sind gestaucht, gelbgrün gefärbt und haben nach unten zusammengekrallte Blätter (Bubiköpfe), Gipfel und Seitentriebe wachsen kaum weiter und vertrocknen zudem ist ein grau-schwarzer Belag aus Pilzsporen an der Blattunterseite ersichtlich.

Maßnahmen
Wenn an mehr als 1% der Stöcke Bubiköpfe zu finden sind, sollten Sie mit biologischer Blattbehandlung mit
BIOLIT ULTRAFEIN plus beginnen.

Echter Mehltau

Erste Anzeichen:
Es sind vereinzelte, pustelartige Erhebungen auf der Blattober- und Blattunterseite erkennbar, aus denen sich
mehlartige weiße Flecken entwickeln.
Mehltaupusteln können sich an allen oberirdischen Pflanzenteilen entwickeln.
Der Doldenbefall ist unabhängig vom Reifestadium.
Der Befall ist bei warmer Witterung, ab Mitte Mai, vor allem in dichten Beständen.

Maßnahmen
Starten Sie so früh wie möglich, am Besten beim Auftreten der ersten Mehltaupusteln, da eine Behandlung mit BIOLIT ULTRAFEIN plus eher präventiv wirkt.

Es ist bekannt, dass die Pflanze in der Lage ist, eingelagertes Silicium bei einer Mehltauattacke an den Ort der Attacke in nur 30 min umzulagern - ausreichende Silicium-Versorgung vorausgesetzt. BIOLIT ULTRAFEIN plus liefert dieses Silicium.

Hopfenblattlaus

Auftreten:
Die ersten Anzeichen sind von Ende Mai bis zur Ernte, Läuse legen bis zu 100 km zurück.
Blätter und Dolden werden durch die Ausscheidungen der Tiere (Honigtau) klebrig und glänzend.
Die Schwarzfärbung an den befallenen Pflanzenteilen wird von Rußtaupilzen verursacht, die sich vom Honigtau ernähren.

Maßnahmen
Wir empfehlen eine Behandlung mit BIOLIT ULTRAFEIN plus schon bei der ersten Sichtung von Blattläusen.

Rote Spinne (Gemeine Spinnmilbe)

Eine Kontrolle ab Mitte Juni wäre ratsam.
Der Befall beginnt an den unteren Blättern der Pflanze.
Sortenabhängig sind mehr oder weniger stark ausgeprägte gelbe Flecken an den Blättern und Spinnmilben
oft nur mit der Lupe erkennbar. Bei starkem Befall färben sich Blätter und Dolden in kurzer Zeit kupferrot
("Kupferbrand").

Maßnahmen
Zur Bekämpfung der gemeinen Spinnmilbe ist für jede Hopfenanbaufläche eine spezifische Bekämpfungsschwelle zu ermitteln. Ab wann der Einsatz von BIOLIT ULTRAFEIN plus Sinn macht, ist auch abhängig von den Gegenspielern der Spinnmilbe. Diese beeinflussen deren Populationsentwicklung entscheidend.

BIO-LIT macht Boden fit.