Weinbau

Vorteile von Biolit im Weinbau

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Mit Biolit reduzieren Sie den Befallsdruck durch Schädlinge und unerwünschte Pilze, wiePeronospora. Eine Blattbehandlung mit Biolit Ultrafein plus sichert bei 3kg/ha die Einlagerung von Silicium und stellt 22 Mineralien und Spurenelemente in pflanzenverfügbarer Form zur Verfügung, u.a. Kupfer, Bor, Selen, Schwefel, Molybdän, Kobalt und Eisen.

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Lösungen für die ökologischen Probleme des Weinbaus durch Monokultur

Jede Monokultur ist grundsätzlich ein Störenfried in der Natur. Weinbergsböden sind besonders starken Belastungen ausgesetzt, die zur Degradierung der Böden führen mit der Folge von Humusschwund, Rückgang der biologischen Aktivität, Bodenverdichtung, schlechter Wasseraufnahme und -speicherung sowie verstärkter Erosionsanfälligkeit.
BIOLIT trägt unmittelbar dazu bei, die Bodenstruktur aufzulockern und das Milieu im Boden wieder zu verbessern - im Sinne von artenreicheren und damit stabileren Lebensgemeinschaften, auch mit höherer Individuenzahl und gesteigertem Wachstum erwünschter Pilze. In der Folge steigt die Wasserspeicherfähigkeit, stabile Ton-Humus-Komplexe stellen sich ein und die Aggregate werden besonders stabil, im Sinne einer besseren und gesünderen Gefügestruktur.

Kompostierung als Weg
Richtig eingesetzte Kompostierung verbessert den Boden und erhöht die Humusgehalte. Im Vergleich zu Stallmist führt Kompostierung zu länger anhaltenden und höheren Humuswerten. Versuche in Altenbamberg belegten, daß die Erosion durch Kompostgaben von 200-400 t/ha binnen 9 Jahren auf 1/3 reduziert wurden. Kompost wirkt wie Balsam für den Boden und verbessert das Gesamtmilieu im Boden, was sich letztlich in signifikant niedrigeren Redoxpotentialen widerspiegelt.

Mineralarmut vieler Böden
Zur Lösung des Problems der Bodenverarmung an Mineralien empfehlen wir die Gabe von Biolit, einem basisch silikatischen Vulkangesteinsmehl. Biolit gibt dem Boden alle Mineralien und Spurenelemente zurück - in pflanzenverfügbarer Form. Das "verdaut" die Reste von Pflanzenschutzmitteln im Boden schneller und fördert das Bodenleben, da die Mineralien im Biolit Futter für das Bodenleben sind.

Anwenderbeobachtungen stellen übereinstimmend fest, daß die Gabe von Biolit Bodenverdichtungen auflöst, das Bodenleben fördert und die Lebensbedingungen für bodenbürtige, unerwünschte Pilze ungünstig macht. Das wiederum sorgt für bessere Wurzelgesundheit und auch besseres Wurzelwachstum.

TIPP: Geben Sie beim Kompostieren bereits 20kg Biolit je m3 Miete hinzu. Damit behalten Sie einen günstigeren Temperaturverlauf in der Rotte und reichern Ihren Kompost bereits beim Rotteprozess an. So ersparen Sie sich die Extra-Ausbringung von Biolit im Weinberg.

Peronospora

Peronospora - Falscher Mehltau im Weinberg

Zweifelsohne ist Peronospora eine große Herausforderung, insbesondere im ökologischen Weinbau, wo Kupfergaben nicht erlaubt sind. Die Mineralstruktur von Biolit enthält auch mineralisch gebundenen Kupfer, der durch Hydrolyse unter Einfluß von Wasser und Kohlensäure pflanzenverfügbar wird und die Pflanze stärkt. Früher waren wir der Auffassung, daß der Kupfergehalt im Biolit die milieuverbessernde Wirkung im Boden (und auch am Blatt bei Blattspritzung mit Biolit Ultrafein plus) ausmachen würde.
Meßreihen mit Redoxpotentialen zeigten aber, daß Biolit kumulativ wirkt und nicht der Einzelstoff. Durch Gabe von Biolit wird das Bodenmileu reduzierter. Das ist die Vorausetzung zur Bildung günstigerer Lebensgemeinschaften im Boden - mit mehr Arten und mehr Individuen (gesteigerte Biodiversität). Wissenschaftlich wurden diese Phänomene vor allem mit Fusarien durchleuchtet, wo ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Redoxpotential und Anzahl der Fusarien besteht. Anwenderbeobachtungen aus den Bereichen Weinbau, Ackerbau, Gemüsebau und Obstbau berichten übereinstimmend über den zuverlässigen Rückgang von Mehltau nach Biolitgabe.

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Trockenstreß im Weinbau

Trockenheit und hohe Temperaturen führen häufig zu Trockenstress. Die Reben entwickeln sich nur langsam, erste Welkeerscheinungen treten auf, Trauben werden bläulich statt grün. Sind Reben zu lange einem übermäßigen Trockenstreß ausgesetzt, so kann es im aktuellen und nächsten Jahr verstärkt zu Stockausfällen kommen. Bei starkem Streß ist oft nur eine Notreife möglich, ohne hohe Most- und somit Weinqualität. Bewässerungssysteme sind aufwendig und teuer.

Biolit erhöht die Wasserspeicherfähigkeit Ihres Bodens und wirkt damit unmittelbar gegen Trockenstreß. Diese Wirkung ist vordergründig der Feinstvermahlung unter 0,08 mm geschuldet, basiert aber vor allem auf der auffallend schnellen Humifizierung in der Rhizosphäre - innerhalb weniger Wochen. Diese Spezialität des Biolit ist kaum begreifbar, wenn man sie nicht selbst mit eigenem Auge erlebt. Daher laden wir jeden Interessenten herzlich zu einem Werksbesuch ein. Dort sehen Sie LIVE und ungeschminkt die humifizierende Wirkung des Biolit. Wir zeigen Ihnen auf unserem Werksgelände an beliebig wählbaren Stellen, daß die Gabe von Biolit stabile Ton-Humus-Komplexe mit dem gewünschten Waldbodengeruch (Geosmine) erzeugt - und zwar mit stabilen Bodenaggregaten. Sie sehen auch, daß die Stengel der wild anfliegenden Pflanzen extrem fest sind - wie Kleiderbügel aus Metall. Ich weiß, das klingt unglaublich. Aber überzeugen Sie sich selbst von dieser Tatsache bei einem Werksbesuch.

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Siliciumhaltiges, basisches BIOLIT. Warum?

Si-reiche Pflanzen zeigen in der Regel eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber pilzlichen Schaderregern.
BIOLIT enthält 50% SiO2, das durch Hydrolyse (z.B. beim Boden- oder Blattkontakt) leicht in lösliche Kieselsäure überführt wird. Zuckerrüben im 2-Blatt-Stadium haben bereits 24 Stunden nach Gabe von BIOLIT ausreichende Si als Fraßschutz gegen Erdflöhe oder Rüsselkäfer in das Blatt eingelagert.

Si ist verantwortlich für eine Penetrationshemrnung, die gegenüber Ektoparasiten, wie dem Mehltau, wirksam wird. Diese Ektoparasiten dringen direkt durch die Kutikula und die Epidermis in die Pflanze ein und sind auf kein Stomata angewiesen.

Günstigeres Redoxpotential = Weniger Schwefelzugabe

BIOLIT-behandelte Weinberge / Rebstöcke zeigen ein günstigeres Redoxpotential.
Das verbessert zuert das Milieu im Boden und in der Rhizosphäre der Pflanze.
Es wirkt sich jedoch bis in die Flasche aus, wie Reihenuntersuchungen mit mehr als 10.000 Weinflaschen im Laufe mehrerer Jahre zeigt: So kkann aufgrund des höheren Anteils an Antioxidantien die Schwefelgabe in der Flasche reduziert werden. Diese Antioxidantien sind Folge der günstigeren Redoxwerte, die auch gern als Radikalenfänger bezeichnet werden. Und durch die lange Haltbarkeit im Anbruch ist es möglich, über mehrere Tage einen ungetrübten Genuss zu haben, auch wenn man sich am Abend lediglich ein kleines Gläschen gönnen möchte:
Eine hohe Antioxidationskraft im Wein ist stets günstigen Redoxwerten geschuldet - Biolit ist ein probater Weg hierfür.

Anwendungsempfehlungen BIOLIT ULTRAFEIN plus

Anwendung von Biolit im Weinbau

Als Blattspritzung
3-5 kg/ha Biolit Ultrafein plus mit üblicher Wassermenge, z.B. 600 Liter
Feinstvermahlenes, basisch-silikatisches Vulkangesteinsmehl aus Kitzbühel, Korngröße 0,01 mm.
Enthält bioaktive Milchsäurebakterien, 50% Silicium, 11 Hauptnährstoffe und 22 Mineralien und Spurenelemente.
Ultrafein ist im 20kg Sack oder 700kg Bigbag erhältlich.
Es löst sich leicht in kaltem Wasser und kann mit anderen Pflanzenschutzmitteln kombiniert werden. Bislang sind uns keine Gegenanzeigen bekannt, es empfiehlt sich aber dennoch ein vorheriger Test. Die benannte Ausbringmenge bewirkt KEINE Ablagerungen in den Rohren und keinen erhöhten Verschleiß in den Düsen oder den Pumpen.

Ausbringhäufigkeit: 2x vor der Blüte, 2x nach der Blüte.


Bodenverbesserung - Direktausbringung im Weinberg
Im Herbst SANDILIT Körnung 0-2mm (basisch silikatischer Sand aus Vulkangestein) mit 3-5 t/ha im Weinberg ausbringen. Bei starker Verdichtung oder hohenn Kupfergehalten im Boden empfehlen wir 5 to/ha, bei luftigeren Böden mit geringem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln genügen 3to/ha pro Jahr. Die erforderliche Streuertechnik ist in den Lagerhäusern vorhanden und wird meist bei Kauf von Sandilit zur Verfügung gestellt. Bitte im örtlichen Lagerhaus nachfragen. Das Sandilit regelt im Boden gut ein und bewirkt eine signifikante Verbesserung der Redoxpotentiale, verbessert also das Milieu im Boden - bodenbürtigen Schadinsekten oder unerwünschten Pilzen wird die Lebensgrundlage entzogen.
Regenwürmer lieben SANDILIT und sorgen durch Bioturbation für die gewünschte Verlagerung der SANDILIT-Partikel.

Bodenverbesserung - Zuschlagstoff beim Kompostieren
SANDILIT kann auch beim Kompostieren als Zuschlagstoff mit 60 kg/m3 hinzugefügt werden. Lieferbar lose im Kippper oder im Bigbag 1000kg.

Alternativ eignet sich für die Kompostierung unser Urgesteinsmehl BIOLIT FEIN plus - ebenfalls mit bioaktiven Milchsäurebakterien, Aufwandmenge 20kg/m3 Miete).

Der Einsatz von Biolit oder Sandilit beim Kompostieren sorgt für einen günstigeren Rotteverlauf und verringert das Risiko von Überhitzungen, wie eigene Untersuchungen bestätigten. Zugleich reichern Sie den Kompost mit wertvollen Mineralien an, die nach der Ausbringung pflanzenverfügbar sind.

Die Besonderheit der Vermischung von Biolit/Sandilit im Kompost liegt darin, daß Tonmineralkomponenten (hierfür steht Biolit/Sandilit stellvertretend) und Huminstoffe (hierfür steht Kompost stellvertretend) vereint werden, eine ideale Kombination also. Das silikatische Puffersystem im Biolit / Sandilit verbessert die Gesamtstruktur des Kompost und sorgt für bodenlebenfördernde Prozesse, sichtbar an besseren Redoxwerten und besser gepufferten pH-Werten.

Fachberatung:
Für Ihre Fragen zur Anwendung von Biolit im Weinbau steht Peter Gockel gern zur Verfügung.

Bezugsquellen:
Biolit und Sandilit können Sie bei Raiffeisen und Baywa in den Lagerhäusern beziehen und in vielen örtlichen Lagerhäusern. Direktbezug beim Hartsteinwerk Kitzbühel nur für Händler gegen Nachweis und Umsatzvereinbarung.

anwendungsempfehlung biolit im weinbau

Die Südtiroler Weinbauern Mischung

Italienische und Südtiroler Bauern sind seit vielen Jahren Fans von BIOLIT im Weinbau. Sie haben im Laufe der Jahre die Rezepturen optimiert. So fahren sie an besonders heißen Tagen eine Extrabehandlung als Sonnenschutz, sie nennen das liebevoll "Sonnencreme". Ein weiterer Anlaß für Sonderbehandlungen sind besonders Starkregenereignisse, die wegen der entstehenden Feuchtigkeit natürlich Brutstätte für Pilze sind. Daher fahren diese Bauern direkt nach dem Regen mit wenig Wasser in ihren Bestand. Mittlerweile wird dort eine spezielle Rezeptur eingesetzt. Die verwendete Molke stammt bevorzugt aus Parmesan-Käsereien und ist angeblich anderen Molken überlegen.

Die Molke-Öl-Ultrafein Mischung sieht folgendermaßen aus:
Eine Jahresdosis 15kg/ha Biolit Ultrafein plus (mit Mikroorganismen) wird mit 12l Rapsöl und 12 l Molkepulver gemischt.

Vier Ausbringtermine im Weinbau sind in Südtirol obligat, 2x vor der Blüte und 2x nach der Blüte.
Das Molkepulver sollte vorher mit etwas Wasser angerührt werden, damit es nicht mit dem Öl verklumpt.
Das Biolit stärkt die Pflanze durch Mineralisierung, Kieselsäureeinlagerung.
Das Öl dient als zusätzlicher Pilzschutz und Nahrung für die Mikroorganismen im Biolit.
Die Molke dient als Haftvermittler und Nahrung für die Mikroorganismen.

Fundgrube - Lesenswerte Beiträge

Prof. Hofmann über gesunden Wein

Gesundheitsrelevanz von Weinen und Weinbautechnik - ein Zusammenhang?

"Erst wenn man weiß, dass sorgfältigste Bodenpflege, ortsangepasste Sortenwahl, fachmännischer Schnitt und ausgetüftelte Ernte- und Keltertechniken hier zusammenkommen, entstehen offensichtlich derartige Weine (Anm. d.Red: Prof. Hofmann meint hier Weine, die besonders gesundheitsfördernd sind).

Sie müssen eines gemeinsam haben: optimale Standortbedingungen und eine stressarme Produktionstechnik!

Wenn für die Pflanze eine Stresssituation auftritt, versucht sie diese im Sinne des Überlebens durch den Einsatz ihrer Sekundären Pflanzenwirkstoffe zu kompensieren. Eine Dauerstreß-Situation führt aber dazu, dass nicht mehr genügend neue Stoffe gebildet werden können, so dass der Konsument gewissermaßen nur noch die letzten Reste bekommt.

In dieses Theorem passt aber auch noch ein anderes Messergebnis:
An verschiedenen Standorten in Deutschland und in der Schweiz wurden Weine aus pilzresistenten Sorten (keine genmanipulierten) mit den traditionellen Sorten verglichen.
Auffällig war bei der Auswertung, dass nahezu alle pilzresistenten Sorten über die elektrochemisch besseren (und somit auch gesundheitlich) besseren Werte verfügten.

Könnte es sein, dass durch die Tatsache, dass ausgebliebene Pilzinfektionen und auch Spritzungen die Vorräte an Sekundären Pflanzenwirkstoffen besonders geschont haben? So gesehen hätten die neuen Resistenzzüchtungen nicht nur einen gesundheitlichen Vorteil, sie würden zusätzlich eine kulinarische Bereicherung für den Weinfreund bieten. Für die Beurteilung der Qualität von Lebensmitteln ganz allgemein hieße dies aber, dass es nicht nur auf die traditionelle Chemoanalyse ankommt, sondern dass ergänzend dazu auch die Elektrochemie hinzugezogen werden muss, denn sie kann - unabhängig von der genauen Stoffkenntnis - die gesamte Elektronenkonfiguration eines Produktes bestimmen. Auf sie aber kommt es an, wenn möglichst rasch möglichst viele gefährliche freie Radikale neutralisiert werden sollen. Vielleicht lässt sich dann bald auch der Satz vom guten Wein auf die gesamte Lebensmittelproduktion erweitern. Ja vielleicht muss er eines Tages erweitert werden, denn er bestätigt nur die Forderung von KOLLATH, die er aufgrund vieler Rattenexperimente aufstellt: "Lasst die Nahrungsmittel so naturbelassen als möglich!"

Hoffmann, M.: "Vom Lebendigen in Lebensmitteln: Die bioelektronischen Zusammenhänge zwischen Lebensmittelqualität, Ernährung und Gesundheit" Stiftung Ökologie und Landbau (1997) vergriffen

BIO-LIT macht Boden fit.